FP_ Titel Frauenperspektiven 2015 Web

13. Frauenperspektiven Karlsruhe

Menschenskinder im Süden der Republik!

Seid ihr schon kundig der spannenden Ereignisse, die ganz bald in der einzigartigen Fächerstadt stattfinden werden? Die Rede ist von den 13. Frauenperspektiven Karlsruhe – das prall gefüllte Programmheft (hier online abrufbar) deutet es an: da wird einiges geboten zwischen dem 17. und 26. April. Konzerte, Diskussionsrunden, Ausstellungen, Theateraufführungen, Partys, alles im Zeichen eines Themengebiets: die Betrachtung der Lebens- und Arbeitswelten aus weiblicher Perspektive. Das Festival wird am 16. April im Substage offiziell eröffnet, mit einem Podiumsgespräch zum Thema “Über Arbeit – Über Leben”, an dem u.a. Cora E., ihres Zeichens Rap-Koryphäe, teilnehmen wird, die dann auch später live auftreten wird.

Zu den Veranstalter*innen des Festivals zählen wahre Institutionen der Karlsruher Kulturlandschaft, von kulturellen Zentren wie das Badische Staatstheater, das Tollhaus oder die Kinemathek über Bildungsstätten wie das ZKM zu Begegnungsräumen wie das jubez, oder unsere absolute Lieblingsveranstalter*in Holla die Waldfee.

Ihr wollt nun an dieser Stelle Programmtipps lesen, das ist verständlich. Doch bei etwa 30 Veranstaltungen an 10 Tagen fällt es schwer, eine Entscheidung zu treffen. Theateraffine Menschen würden sich z.b. die deutsche Uraufführung von Elfride Jelineks “Schatten (Eurydike sagt)” im Kleinen Haus des Badischen Staatstheaters am 19. April nicht entgehen lassen. Kunstbegeisterte zieht es vielleicht eher in die POLY Produzentengalerie zur Ausstellung “Frei.geist.er.innen”, die am 17.April eröffnet wird. Andere mögen ja lieber Musik, und werden am 24. April zu Aline Frazão gehen, die im Kulturverein Tempel ein Konzert mit Künstlerinnengespräch geben wird. Die Webseite des Festivals macht die Programmsuche einfach: so könnt ihr euch hier die Termine nach Tagen sortiert angucken oder hier nach den Veranstalter*innen. Am besten, das macht ihr auch genau so, denn die Auswahl einer Autorin kann ja nur willkürlich oder gewollt beeinflussend sein. Sie würde euch dann z.B. den 18. April besonders ans Herz legen, und euch ins jubez schicken, wo unter dem Titel “DIY or DIE?! Feminismus und Arbeit in der Kulturszene” ebendies zuerst diskutiert, und anschließend in Workshops erprobt wird. Zu diesen tollen Workshops könnt ihr euch noch bis zum 11. April mit einer Mail an info [at] jubez.de anmelden. Am Abend steigt dann dort auch noch eine feines Fest mit dem bezeichnenden Titel “Rebel Grrrls Dance Queer” bei dem Fiva MC (!!!) auftreten wird, und nachher die Holla die Waldfee-Leute das Tanzparkett zum Beben bringen werden. Am Ende würdet ihr dann meinen, die Autorin, die nun ein weiteres Mal aus der Rolle fällt, hätte subjektive Gründe, diesen Tag und diese Veranstaltung besonders hervor zu heben, dabei sind sämtliche Ähnlichkeiten mit abgebildeten und teilnehmenden Personen absolut wahrhaftig.

„DIY or DIE?! - Feminismus und Arbeit in der Kulturszene" im jubez am 18.April, Podiumsgespräch und Workshops;

„DIY or DIE?! – Feminismus und Arbeit in der Kulturszene” im jubez am 18.April, Podiumsgespräch und Workshops;

Und ehe das Ganze hier noch zu (post-)postmodern wird, legen wir euch einfach Folgendes ans Herz, liebe Menschen in der Gegend von Karlsruhe: schaut euch das feine Programm an und erfreut euch der vielfältigen Angebote!


P.S. Ceci n’est pas un texte promotionnel

Webseite des Festivals: http://www.karlsruhe.de/b1/festivals/frauenperspektiven/2015.de


[Bildcredit Beitragsbild: Frauenperspektiven 2015. Grafik: zwo/elf
Bildcredits Veranstaltungsbild: „DIY or DIE“, Fotos: Saskia Lux und privat, Grafik: zwo/elf ]