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Musikrückblick online / Karen O – Crush Songs

Seit 14 Jahren machen Karen O, Nick Zinner und Brian Chase als Yeah Yeah Yeahs (YYYs) Musik. Laut und intensiv rockt ihre Musik durch die Clubs und unsere Ohren.
Im September dieses Jahres hat die Sängerin der YYYs nun ein Soloalbum veröffentlicht. “Crush Songs“ ist eine Sammlung von 15 bezaubernden, intimen und ehrlichen Liedern über die Liebe, die Karen O zwischen 2006 und 2010 geschrieben und aufgenommen hat. Miss O zeichnet mit ihrer kräftigen und doch auch sanften Stimme und der leichten und simpel klingenden Gitarrenbegleitung das allseits bekannte Gefühlschaos, das Verliebtheit anrichten kann.

Do I really need another habit like you?
I really need.
Do you need me too?
I believe it’s gonna leave me blue […]
Love is soft, love’s a fucking bitch
– Rapt

[Das offizielle Musikvideo könnte ihr euch unter auf Vimeo anschauen. Auf YouTube ist es leider durch die GEMA gesperrt.]

Karen O schreibt auf ihrer Webseite: “When I was 27 I crushed a lot. I wasn’t sure I’d ever fall in love again. These songs were written + recorded in private around this time. They are the soundtrack to what was an ever continuing LOVE CRUSADE. I hope they keep you company on yours.”

Zur Feier der Veröffentlichung überraschte Spike Jonze (Os Exfreund) sie mit einem spontanen Musikvideo zum ersten Song des Albums “Ooo“ mit dem Untertitel “A surprise music video for Karen. From Spike, Humberto, Elle and all“; gedreht wurde im Metropolitan Opera House in New York mit u.a. Elle Fanning.

Es ist zwar Os erste Soloplatte, aber nicht ihr erster Ausflug in die Solokünstlerwelt. 2006 tauchten 14 Lieder unter dem Titel “KO at home“ im Internet auf, wurden aber nie offiziell als eine Karen O Veröffentlichung benannt, da dies ohne Os Zustimmung passierte. Außerdem wirkte sie schon auf diversen Soundtracks mit: Als “Karen O and the Kids“ zu “Where The Wild Things Are“, als Sängerin des Led Zeppelin Covers “Immigrant Song“ für “The Girl With The Dragon Tattoo“ und als Co- Autorin, neben Spike Jonze, von “The Moon Song“ für den Film “Her“. Ferner arbeitete sie mit Künstler*innen wie Peaches, Sanitgold, Walter Matrin und David Lynch zusammen.

An diesem Dienstag, den 7. Oktober, präsentiert sie im Heimathafen in Berlin als vorerst einziges Deutschlandkonzert ihr neues Album.

Für mehr Infos bezüglich Tickets: www.heimathafen-neukoelln.de/spielplan?url=ElectronicBeatsKarenO

Talula Almond